Madras Masala

Chennai, 5.12., 20.20

Die Musiker und Reiner F. Pfisterer sind immer wohl noch unterwegs zurück nach Deutschland, während die Blogger (Ulrike B. Forner, Max B. Wagner, imaginär v.l.n.r.) Euch hier noch die Stange halten.

Und nun kommt er, der letzte Blog der Tournee. Haltet Eure Taschentücher bereit!

Alles begann noch mit guten Neuigkeiten: Statt um 6.45 Uhr musste der Bus in Bangalore erst um 7.30 Uhr vom Hotel abfahren. Das bedeutete 45 Minuten mehr Schlaf! (Denn für den Flug nach Chennai war eine kleine Verspätung angesagt.) Am Flughafen kamen dann nach und nach die bösen Überraschungen: Zunächst hieß es, dass der Flug mit drei Stunden Verspätung starten würde. Die Maschine war noch nicht einmal in Goa gestartet. Und dann kams noch dicker: Der Bass sei zu groß für die Maschine und könne nicht mitgenommen  werden.

Das Corpus Delicti (3.v.l.)

Endloses Hin- und Herdiskutieren mit verschiedenem immer höherrangigen Personal der Fluggesellschaft Kingfisher brachte kein Ergebnis. Unterdessen war auch die nächste größere Maschine von Jet Airways nach Chennai gestartet, so dass nur noch die Nachmittagsmaschine blieb. Immerhin konnten wir erreichen, dass Kingfisher die Umbuchung übernahm. Kontrabassist Petr Cerny musste also getrennt reisen, was eigentlich auf Orchesterreisen nie passieren soll.

Plötzlich kam aufgeregt einer der Manager von Kingfisher und drängte uns: “The flight is ready for boarding now! You have ten minutes left!” (bitte indischer Akzent!). Statt um 12.00 Uhr gab es jetzt einen Flug um 10.15 Uhr. Die Gruppe war aber bereits überall im Flughafen verstreut, zum Teil schon durch die Security, zum Teil schon am Gate oder im Duty Free. Wir dachten nie, dass es zu schaffen wäre. Aber wie durch ein Wunder klappte es. Rotgekleidete Angestellte durchkämmten den Flughafen, schleusten Musiker und Instrumente (außer dem Kontrabass!) durch die Security (, wo Ulirke F. Forner und Ulrike Eickenbusch noch kurz den Dalai Lama erblickten (wirklich! nicht gelogen!!)) und nach 10 Minuten saßen alle im Bus zur Maschine, die ungeduldig auf dem Rollfeld auf uns wartete.

Wolfgang Kussmaul erwartet uns am Flugzeug (ca. 7.v.r.)

Wir hatten das Flugzeug quasi für uns allein. So ein Privatflugzeug wäre auch sonst nicht schlecht. Na, Herr Laubichler, ein neues Sponsoring-Projekt?

Später kam die Auflösung des Rätsels: Unser Veranstalter in Chennai, den wir von der Verspätung in Kenntnis gesetzt hatten, hatte alle Register gezogen und bei Kingfisher Druck gemacht. Sogar das deutsche Konsulat hatte er mobilisiert. Es rief bei Kingfisher an und sagte, dass wir dringend bei einer Pressekonferenz in Chennai erwartet würden. Daraufhin setzte Kingfisher eine andere Maschine für uns ein, die ursprünglich nach Goa fliegen sollte. Eine Pressekonferenz fand nie statt…

Endlich Ankunft in Chennai (früher Madras genannt)…

…und die Frisur sitzt perfekt! Reiner F. Pfisterer, Ulrike B. Forner, Max B. Wagner, v.l.n.r.

Der Intendant nimmt das letzte Mal in seiner Amtszeit beim Stuttgarter Kammerorchester seinen Koffer vom Band.

Ab jetzt lief für uns alles wie am Schnürchen (nur Petr Cerny kam später erst knapp vor dem Konzert direkt vom Flughafen zum Saal und dann direkt auf dei Bühne! Danke Petr!). Der Veranstalter hatte sogar einen großen Bus besorgt. “Das ist ja wie in Deutschland!”, sagte Achim Dann, Bratsche.

Wieder einmal überwältigendes indisches Willkommen und große Gastfreundschaft im Hotel Royal Meridien Chennai, wo die Direktorin jeden einzeln begrüßte.

Adriana Coines, 2. Geige, bekommt einen roten Punkt zwischen die Augenbrauen getupft und die Girlande mit Jasminblüten wartet auch schon.

Gruppenfoto mit Hoteldirektorin Jenny (5.v.r.)

Die Blogger schickten dann Reiner F. Pfisterer wieder auf Außendienst. Wie immer sind wir begeistert – von Ochsenkarren über Tempel bis heilige Kuh hat er alles eingefangen:

Unser indischer Fan-Block!

Tempel direkt neben unserem Hotel

Heilige Kuh

Nach kurzer Ruhepause gings bei starkem Verkehr durch das quirlige Chennai zum Konzertsaal.

Ostasiatische Fans (und Konzertbesucher) vor mannshohem Bild des Stuttgarter Kammerorchesters

Vor dem Konzert noch eine kleine Stärkung – leckere gefüllte indische Teigtaschen für 10 Rupien das Stück (ca. 20 Cent).

Dann klingelte es auch schon zum Konzert.

Euer Blogger Max B. Wagner muss kurzfristig für den verhinderten Moderator einspringen und das Programm für das interessierte Publikum erläutern. “Think of a park and a castle at night when you listen now to Mozart’s Little Night Music…” (diesmal bitte keinen indischen Akzent!), mit diesem Worten führte er in das Konzert ein, das das letzte in seinen sechs Jahren als Geschäftsführender Intendant beim Stuttgarter Kammerorchester war.

Konzentriert: Kamila Maslowska, Bratsche, Young Do Kim, Bratsche, v.l.n.r.

Auch das letzte Konzert endet mit großem Applaus. Vor allem bei der Zugabe (Kreislers Marche Viennoise) geben die Musiker noch einmal alles und danken so für all die vielfältigen Eindrücke, die sie in diesem faszinierendem Land gewonnen haben.

Thank you, India!

Danach Empfang auf der Dachterasse des Goethe-Instituts, das uns sehr herzlich aufnahm. Wehmütig stand man am Buffet vor den indischen Köstlichkeiten, eine angenehme Brise wehte vom Meer. Die Bilder der Reise zogen vor dem inneren Auge vorbei.

In derselben Nacht (“Bus rollt um 1.45 Uhr”, sagte Cellistin und Reiseleiterin Ulrike Eickenbusch an.) um 4 Uhr bestiegen die Musiker und Reiner F. Pfisterer die Maschine gen Europa.

Und wir? Eure Blogger sitzen hier brav und bringen den Tourblog zu einem fulminanten Ende. Auch wir glauben kaum, dass dies alles in nur einer Woche geschah. Nowegen, Indien – welche Gegensätze! Welche Intensität! Und vor allem unglaublich, wo einen klassische Musik hinführen kann! Danke!

Und wir danken Euch, dass Ihr uns so treu begleitet habt! Ihr wart super!

Zum Schluß gibt es wieder das obligatoische Abschiedsbild. Behaltet uns in guter Erinnerung!

Im Garten des Royal Meridien Chennai, Reiner F. Pfisterer, Ulrike B. Forner, Max B. Wagner, v.l.n.r. (und damit Ihr es nicht vergesst: F=Foto, B=Blog)

21.50 Uhr, Zimmer 2114, Hotel Le Meridien, Chennai

Zurück ins Studio!

P.S. Reiner F., wir vermissen Dich!!!

 

Madrugada

Menschengewühl am Gate A 16. Verschlafen zeigt Reiner F. Pfisterer, was er gestern an Geschenken auf den Straßen im Mumbai erworben hat. Die Musiker und Euer Tourblog-Team müssen die Zeit am nationalen Flughafen totschlagen. Der Flug nach Bangalore hat zweieinhalb Stunden Verspätung! Da hätte man noch schön im Hotel frühstücken können. Stattdessen rollte der Bus um 6.30 Uhr vom Hotel ab. Zwei der indischen Kollegen stiegen schon am Hotel in den Bus und die anderen sind inzwischen hier am Flughafen zu uns gestoßen. Wir hängen alle schwer in den Seilen und es hilft auch nicht gerade, dass die Wartezeit hier am Flughafen von der Ruhezeit vor dem Konzert abgeht.

Endlich ist die Kingfisher-Maschine da. (Kingfisher=Eisvogel)

Cello und Cellist warten auf den Koffer (v.r.n.l.)

Euer Tourblog-Team nützt die Zeit und berichtet sozusagen live, denn nachher wird nicht viel Zeit sein. Sind wir nicht treu!

 Reiner F. Pfisterer, Max B. Wagner, Ulrike B. Forner (v.l.n.r.)

Draußen schlägt uns heiße Luft entgegen. Aber welch ein unverhofftes, farbenfrohes Willkommen erwartet uns!

Unter den freundlichen Blicken der Sariträgerinnen ist dann nach 20 Minuten endlich der vorsintflutliche Bus beladen. Jemand meint, es könnte ein ausrangierter Schul- oder Gefängnisbus gewesen sein – jedenfalls hat er keine grüne Plakette! Der Kontrabass und etliche Koffer finden keinen Platz im Kofferaum. Es wird improvisiert und das Instrument wird quer über die Sitze gelegt. Bassist Petr Cerny sichert sein gutes Stück. Ob die Fluchtwege hier wohl eingehalten sind? Wir denken inzwischen schon: “No problem, no problem!” (Bitte indische Aussprache!)

Bei sengender Hitze ohne Klimaanlage ging es Richtung Hotel. Schon bald nur noch im Schritttempo. “We are building a metro”,  erklärte uns ein Bauingenieur später beim Empfang nach dem Konzert…Für eine Strecke von ca. 25 Minuten benötigten wir 2 Stunden…

Aber wir nehmen es lässig hin wie unser Staunachbar. Karma!

Die Anspielprobe fällt heute aus. Es bleiben ca. zwei Stunden bis zur Busabfahrt. Trotzdem wird sich fleissig fürs Konzert eingespielt:

Adrian Iliescu in seinem Hotelzimmer im Taj Vivanta, Bangalore. Schöner Wohnen pur!

Das Konzert heute Abend findet in der Chowdaiah Memorial Hall statt, ein Gebäude, das einer Geige nachempfungen ist. Wie passend! Es findet noch eine kurze Sitz- und Beleuchtungsprobe statt während das Publikum schon hörbar erwartungsvoll vor den Türen steht.

Emanuel Wieck, Bratsche, Ganesha, v.l.n.r.

Endlich werden die Pforten für das Publikum geöffnet.

Nach einigen Willkommensworten des Gastgebers und des Vizekonsuls ein typisches indisches Willkommensritual, “the lighting of the lamp”. Ehrengäste werden auf die Bühne gebeten, um die verschiedenen Dochte mit einer Kerze anzuzünden. Auch Euer Blogger Max B. Wagner “had the honor” (bitte indische Aussprache!).

Gebannt lauscht das vollbesetzte Haus. Selbes Programm wie gestern.

In der Pause führt Onur Kestel, 2. Geige (2.v.l.), seinen berühmt-berüchtigten Geigen-Salto Mortale vor.  

Blumen gibt es diesmal schon direkt nach der Pause, und zwar für jeden im Orchester – auch für Eure Blogger! Was für eine Gastfreundschaft, die die beschwerliche Anreise fast vergessen macht!

“India, ich umarme Dich!” Begeisterter Applaus am Ende des Konzertes!

Das Stuttgarter Kammerorchester mit den indischen Gastmusikern des Symphony Orchestra of India

Nach dem Konzert ein Empfang im Hotel, diesmal auf Einladung des Toursponsors Bosch India. Unser Veranstalter, Herr Haldar kümmert sich aufopfernd um uns. Schon das dritte Mal sind wir auch hier in Bangalore bei der Indo-German Cultural Society.

Euer Tourblog-Team grüßt vor überlebensgroßer Geige und weist Euch darauf hin, dass morgen schon der letzte Tag der Tournee und des Blogs (!!!) ist. Seid Ihr auch schon traurig? 

Eine Woche? Uns kommt es wie ein Monat vor. So intensiv waren die Eindrücke!

Max B. Wagner (staatsmännisch), Ulrike B. Forner (glamourös), Reiner F. Pfisterer (heute erschöpft), v.l.n.r. (B=Blog, F=Foto)

P.S. Madrugada ist spanisch für Morgenröte, ist aber auch eine der Lieblingsbands von Reiner F. P. (natürlich weit hinter dem Stuttgarter Kammerorchester). Und madrugar bedeutet früh aufstehen – und inzwischen wir wissen, was das bedeutet.

Music, the universal language!

Auf dem Weg zum Konzert schreibt Euer Tourblog-Team nun schon die ersten Zeilen im Bus. Wir werden immer eifriger! Aber eigentlich liegt es daran, dass der Bus morgen früh um 6.30 Uhr abfährt und wir vorarbeiten müssen.

Der Bus fährt jetzt Richtung Nariman Point. Die Abenddämmerung sinkt über Bombay und das Leben auf den Straßen ist wie immer bunt und von dauerndem Hupen untermalt. (Als ob jeder immer wieder ausprobieren muss, ob die Hupe auch wirklich funktioniert.) Die Farben bekommen eine andere fast melancholische Intensität. Unser letzter Abend in Bombay beginnt.

 Tourblog-Team vor Skyline im Abendwind und die Frisur sitzt perfekt!

In der morgendlichen Probe, der heimliche Höhepunkt unserer Reise: Die indischen Musiker des Symphony Orchestra of India stoßen zu uns. Gestern sagte uns schon die russische Geigenlehrerin, dass die Musiker seit Wochen nervös auf diesem Moment warten. Und dann ist es soweit. Ulrike B. Forner übergibt noch kurz jedem ein kleines Gastgeschenk.

 

 Und dann beginnt die erste gemeinsame Probe. Langsam lernen sich die indischen und deutschen Pultnachbarn kennen:

Vian Pereira, Cello und Ulrike Eickenbusch, v.l.n.r.

Die Bratschengruppe konzentriert bei der Arbeit: Emanuel Wieck, Bratsche, Achim Dann, Bratsche, mit Francis Mendes, Bratsche und Mark Nunes, Bratsche, v.l.n.r.

 Peter Cerny, Kontrabass, verzückt

 Satoko Koike, 1. Violine, mit Carol George, 1. Violine, (v.l.n.r.) andächtig

 Große  Totale

Müßiggang am Nachmittag…

…und Vorbereitung kurz vor dem Konzert. „3 minutes to go“, ertönt die Stimme des indischen Stage Managers aus den Lautsprechern.  

Und schon geht es ab auf die Bühne zur ersten Hälfte, die das Orchester noch in Originalbesetzung bestreitet. Es stehen Werke von Corelli (Weihnachtskonzert – wirklich das erste Mal, dass hier einem mal weihnachtlich zumute wurde!), Vivaldi (Konzert für 2 Celli) und Bach (Konzert für 3 Geigen und nach der Pause Mozart (Kleine Nachtmusik!) und Grieg (Holberg Suite) auf dem Programm:

 Hier fliegen die Bögen! Nikolaus v. Bülow und György Bognar, v.l.n.r., als Solisten beim Vivaldi

 Adrian Iliescu, Wolfgang Kussmaul, Klaus v. Niswandt, v.l.n.r., unsere drei Musketiere beim Fechten.

Wehmütiger Abschied vom NCPA und seinem wunderbaren Publikum. Wir werden Mumbai vermissen!

Euer Tourblog-Team an der Abendkasse des NCPA                      Reiner F. Pfisterer (5.v.l.), Max B. Wagner (3.v.r.), Ulrike B. Forner (7.v.l. bzw. 2.v.r.) (F=Foto, B=Blog)                                                     Den nächsten Blog dann aus Bangalore oder auch Bengaluru!

23.31 Uhr, Taj Mahal Palace Hotel, Mumbai

Zurück ins Studio!

Bühne frei!

Mumbai, 0.50 Uhr

Vodka Tonic, Caipirinha und Bier am Pool im schäbigen Hinterhof. Aber natürlich haben wir uns für Euch losgerissen. Wir wissen, Ihr wartet auf Neuigkeiten von Eurem Stuttgarter Kammerorchester. Ihr ruft, Euer treues Tourblog-Team folgt!

Außenreporter Reiner F. Pfisterer wurde von den B’s zur Recherche in den örtlichen Fischereihafen geschickt. Natürlich hat er wieder viele bunnte Impressionen mitgebracht, von denen wir heute – immerhin soll ja das Konzert im Mittelpunkt stehen – nur einige wenige Glanzstücke zeigen können. 

“Two minutes”, sagte unser indischer Betreuer Johann. Der Bus kam dann nach 20 Minuten Warten in tropischer Hitze….

und fuhr uns durch die belebten Straßen von Colaba zum National Centre of the Performing Arts, wo die Probe alsbald begann. Unsere vier Musketiere:

Wolfgang Kussmaul, Konzertmeister, Sini Simonen, 1. Geige, Adrian Iliescu, 1. Geige, Klaus v. Niswandt, Stimmführer 2. Geige, v.l.n.r.

Jamshed Bhaba Theatre, NCPA

Auch die indischen Musiker des Symphony Orchestra of India, die ab morgen zum Orchester stoßen, kamen zur Probe, und einige trugen gleich ein paar Bogenstriche nach.

Youngdo Kim, Solobratsche mit Hummel (5.v.l.)

 Satoko Koike, 1. Geige, Bach, a-Moll Violinkonzert

Nach der Probe noch eine kurze Erfrischung für die Musiker. Währenddessen strömen schon die ersten Gäste in das Marmorentrée des NCPA.

Der Chairman vom NCPA begrüßt die Gäste, den Sponsor Bosch India und das Stuttgarter Kammerorchester auf der Bühne.

Kushroo Suntok, Chairman NCPA, 2.v.l.

Tosender Schlussapplaus und blumenbekränzter Konzertmeister

Wir feierten den Erfolg beim großzügigen Empfang des NCPA mit angeregten Gesprächen mit unseren indischen Freunden.

Unser indischer travel agent Hector bekennt sich zu Stuttgart. Unser geliebter Fernsehturm! Und das hier in Mumbai, da kann man fast Heimweh bekommen. Aber nur fast!

Reiner F. Pfisterer bringt sie alle zum Lächeln.

Marla Stuckenberg, Direktorin Goethe-Insitut Mumbai, Farrahnaz Irani, NCPA, v.l.n.r.

Und manchmal lächelt auch er in die Kamera…

Gattin des deutschen Konsuls, Tini Nanz, George Clooney (in seiner Rolle als Reiner F. P., der sich hiervon distanziert), Helmut Nanz, Vorstandsvorsitzender des Stuttgarter Kammerorchesters e.V., Hector D’Souza, Travel agent (Foto: Max F. B. Wagner)

Aber am schönsten lächelt immer noch Max B. Wagner (meint Reiner F. Pfisterer) mit den Sponsoren Bosch India.

Lasst Euch nicht verschaukeln, keep smiling und bleibt uns uns treu! Noblesse oblige – Euer Tourblog-Team.

 Reiner F. Pfisterer, Ulrike B. Forner, Max B. Wagner (F=Foto, B=Blog) Taj Mahal Palace Hotel, Mumbai, 1.54 Uhr

Zurück ins Studio!

Spice, spice, baby – Bombay pur!

“Morgen kommt der Weihnachtsmann…”, improvisierte gerade der grauhhaarige Pianist in der metroplitanen Lobby unseres Taj Mahal Palace Hotels.

Mumbai 30.11., 23.30 Uhr. Hier immer noch 29 Grad, eine weiche Brise vom Meer und Weihnachten ist so weit weg! Ein wunderbares indisches Essen mit einigen Musikern liegt hinter uns.

Und jetzt ruft wieder der Blog!

Heute morgen klingelte für uns nach vier Stunden der Wecker für die Pressekonferenz. Aber der Zauber von Bombay macht, dass wir trotzdem (und Ihr erwartet ja auch nichts anderes von uns) frisch sind und Energie versprühen. Die Musiker können sich heute entspannen (oder üben), denn heute ist freier Tag.

Wolfgang Kussmaul und Max B. Wagner repräsentieren das Stuttgarter Kammerorchester vor der versammelten Mumbaier Presse und stehen Rede und Antwort.

Wolfgang Kussmaul, Konzertmeister, Max B. Wagner, Kushroo Suntok, Direktor des NCPA, Mr. Chakravarty, Head of Communication Bosch India, Marla Stuckenberg, Direktorin Goethe Institut Mumbai,  v.l.n.r.

Nun beginnt auch für uns der freie Tag. Doch ein Blogger hat nie frei. Für Euch erkunden wir Bombay. Aber erst nach einer kleinen erholsamen Auszeit (nicht in der Auszeit, Kristin und Rhea, sondern) in unserem schäbigen Hinterhof:

Cool wie der Pool: Reiner F. P., Ulrike B. F.,  Max B. W., v.l.n.r.

Aber auch Musiker nutzen diesen Ort für sportliche Aktivitäten!!

Joachim Dann, Bratsche, beim Training für Olympia

Doch nun ruft uns Bombay pur! Kaum raus der schützenden Lobby ins feuchtheiße Klima, ein paar Schritte zum Gateway of India und Du bist mittendrin: Große dunkle Augen, farbige Saris, Gerüche überall und jeder Art – und Lächeln. Echtes Lächeln.

 

Wir erkunden ein Haus mit Anwälten.

Ein Schneider geht auf halber Treppe konzentriert seiner Arbeit nach, neben ihm sein schlafender Gehilfe und eine wache Katze. Wir verlaufen uns fast in den engen, verwinkelten, dunkeln Gängen.

Wir werden getragen von diesem warmen Wind, der Bombay ausmacht. Wir gehen Richtung Victoria Station. Eine Flut an Bildern, die süchtig macht, stürzt auf uns ein:

Das Tourblog-Team in den Straßen von Bombay. Nachdem Max B. Wagner bei der Pressekonferenz glänzte, Ulrike B. Forner im Hinterhof beeindruckte, führt nun Reiner F. Pfisterer – verschmitzt verschwitzt – (3.v.l.) das Wort.

Always on Time, Max B. Wagner und Ulrike B. Forner, v.l.n.r. in der Victoria Station

Und dann: Bombay bei Nacht.

Voll von Bombay sendet Euch Euer Tourblog-Team ein erfülltes Namasté. Trotzdem bleiben wir cool! Daran kann man sich gewöhnen! Wir haben gelernt: Spice, spice baby!

Reiner F. Pfisterer, Max B. Wagner, Ulrike F. Forner, v.l.n.r. (F=Foto, B=Blog).

1.35 Uhr, Lobby des Taj Mahal Palace Hotels, Mumbai, Indien

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Oslo-London-Mumbai, und die Frisur sitzt!

Mumbai, 3.21

Heute früh war es 4.30 Uhr als der Wecker klingelte und Euer Tourblog-Team ist immer topfit und vergisst Euch nicht! Morgens 5 Grad in Oslo, 11 Grad mittags in London und hier jetzt 29 Grad 90 % Luftfeuchtigkeit um 3.24 Uhr. Wir lieben es!

Morgen um 11 Uhr ist Pressekonferenz. Und damit wir dort auch wieder eine gute Figur machen, fassen wir uns heute (versporchen nur heute!)etwas kürzer.

Hier einige Impressionen der Reise

Die Einsamkeit des Kontrabassisten.

Klaus v. Niswandt (2.v.l.) stößt in London Heathrow zur Gruppe

 Kamila M. und Sini S. (vlnr) können sich vor den Paparazzis kaum retten.

Drammen lässt grüßen, ist aber nicht mehr der Nabel der Welt…(kennt Ihr unseren Tourblog?)

Ankunft in Mumbai.

Euer Tourblog-Team mit dem freundlichen Empfangskomitee im Taj Mahal Hotel.

Euer Tourblog-Team bei der Arbeit für Euch. Mumbai 3.53 Uhr.

Zurück ins Studio!

 

Hier ist die Welt noch in Ordnung!

Noch konnten wir ausschlafen, die gute nordische Luft tat das Ihrige und wir schliefen bis in die Puppen. Fast verpassten wir das reichhaltige Frühstücksbuffet. Ein bisschen Freizeit (oder Üben) und um 13 Uhr hieß es Auszug aus dem Rica Park Hotel in Drammen.

 

Onur Kestel, 2. Geige

 Fahrt mit unserem coolen Busfahrer Svein nach Sandefjord. Tiefe Sonne 13.30 Uhr.

 Nach der Ankunft in Sandefjord. Blick aus dem Green Room (so heißt der Aufenthaltsraum im Back Stage Bereich hier)

Wolfgang Kussmaul, Konzertmeister (1. v.l.u.r.)

Im Zentrum von Sandefjord: Wird hier das Kürzel des Stuttgarter Kammerorchesters mißbraucht? Unsere Cellogruppe ist dem Geheimnis auf der Spur!

Nikolaus v. Bülow, Ulrike Eikenbusch, György Bognar, v.l.n.r.

 

Buntes Kulturprogramm im Hjertnes Kulturhus!

Ulrike B. F. und Max B. W. mit Wickis Brüdern:

Spaß beiseite: Unser freundlliches Technik-Team in S. –                Christian (Licht und Blumen), Olaf (Kulturbeaufragter), Kim (Stagemanager und Pirat), v.l.n.r.

Die Akustik im großen Saal des Kulturhus galt jahrzehntelang als die beste von Norwegen. Auch Satoko  Koike, 1. Geige (2.v.l.) ist begeistert. 

Nikolaus v. Bülow, 2. Solocellist, umgeben von künstlichem Polarlicht auf der Bühne

Fröhliche Bügelstunde und zweifelnder Kollege… “Wolfgang, spinnst Du?”

Emanuel Wieck, Bratsche, Wolfgang Kussmaul, Konzertmeister, v.l.n.r.

Ausgelassene Stimmung im Green Room vor dem Konzert

Satoko Koike, 1. Geige, Malgorzata Krzyminska, 2. Geige, Kamila Maslowska, Bratsche, Emanuel Wieck, Bratsche, Wolfgang Kussmaul, Konzertmeister, v.l.n.r.

Malgo verabschiedet sich später im Bus und stiftet polnischen Wodka fürs Magenwohl in Indien.

Nach dem Konzert standing ovations, die das Stuttgarter Kammerorchester dankbar entgegennahm und mit einer Zugabe belohnte.

Michael Hofstetter bedankte sich herzlich bei den Musikern. Für ihn endet die Tournee mit diesem Konzert.

Euer Tourblog-Team, mal kritisch aufmerksam…

Aber immer gut gelaunt!

Max B. Wagner, Reiner F. Pfisterer, Ulrike B. Forner, v.l.n.r. (B=Blog, F=Foto)

in und am Sandeford, Norwegen. Und in vier Stunden klingelt der Wecker für den Flug via London nach Mumbai, Indien… 

Zurück ins Studio!